
Die slowakische Stadt Trenčín ist Europas Kulturhauptstadt 2026
Neugierig machen, das will die kleine 55.000 Einwohner-Stadt im Westen der Slowakei. Und wenn man in diesem Jahr auserkoren wurde, eine von zwei europäischen Kulturhauptstädten zu sein, dann macht das in der Tat neugierig. Was hat sich die historische Stadt, berühmt für ihre ikonischen Burg, alles vorgenommen, um von Transformation für sich und darüberhinaus für die ganze Region zu sprechen?
Lebendige kreative Vielfalt in einer historischen Stadt, Foto Zdroj_Dolinska_Korzo-Palackeho
Vision einer Transformation für Stadt und Region
„Der Titel ist nur der Anfang“, so Stanislav Krajči, Projektleiter von Trenčín 2026. „Unser Ziel ist es, diese Gelegenheit für eine echte Transformation zu nutzen – den öffentlichen Raum zu verbessern, Kultur für alle zugänglich zu machen und Gemeinschaften zu fördern“. Kultur soll es an allen Ecken und Enden geben, 2026 und darüber hinaus. Auch räumlich soll das Projekt an der Stadtgrenze nicht haltmachen. Ziel ist es, die gesamte Region zu revitalisieren. Künstlerische Experimente sollen stattfinden, wie zum Beispiel das „Light Art Festival“, das öffentliche Räume mit Licht und Technologie zum Leben erweckt.
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Foto:Patrik_Zak
Neugier als Brücke zur Veränderung
„Neugier zu wecken“ ist das Motto. Das Projekt basiert auf der Metapher Brücke – zwischen Menschen, zwischen Vergangenheit und Zukunft, dem Lokalen und dem Europäischen, zwischen Vorstellungskraft und Realität.
Neugierig machendes Beispiel: die Umwandlung einer ungenutzten Eisenbahnbrücke über den Fluss Waag in den Kultur- und Gemeinschaftsraum „Fiesta Bridge“.
