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Acht Reiseabenteuer für alle, denen Strand und Sonnenliege allein nicht reichen

Was genau ein Abenteuer ist, liegt bekanntlich im Auge des Betrachters: Für die einen beginnt der Nervenkitzel erst ganz hoch oben in den Baumwipfeln, für andere dort, wo Sanddünen, Wildwasser oder gewaltige Naturkräfte ins Spiel kommen. Und manchmal reicht schon das Gefühl, etwas zum ersten Mal zu wagen, zum Beispiel eine Schleusendurchfahrt. Gerade im Herbst locken besondere Erlebnisse – von actionreichen Touren auf dem Wasser in Costa Rica oder Tobago und Offroad-Abenteuern in der Wüste Omans bis zum Klettern am Fels in Malta oder rasanten Mountainbikefahrten über die Vulkanlandschaft auf Therasia in Griechenland. Acht Reiseideen zeigen, woder Adrenalinspiegel ordentlich hochgehen kann.

Costa Rica: Nervenkitzel auf dem Wildwasser

Wer in Costa Rica das Abenteuer sucht, ist in Turrialba genau richtig: Das als „Klein-Schweiz“ bekannte Bergstädtchen am Fuße des gleichnamigen Vulkans gilt als eine der besten Adressen für Adrenalin-Abenteuer im Land. Hier geht es beim Rafting über den Río Pacuare, der zu den zehn besten Wildwasserflüssen der Welt zählt. Zwischen den Talamanca Bergen und dem dichten Regenwald sorgen Stromschnellen der Klassen III, IV und Ein bisschen Wahnsinn schadet nie V für Nervenkitzel bei erfahrenen Raftern, während ruhigere Passagen der Klassen II und III auch weniger Geübten Wildwasser-Action ermöglichen.

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Oman: Adrenalin auf vier Rädern

Goldene Dünen, weite Horizonte und jede Menge Nervenkitzel: In Sharqiya Sands im Sultanat Oman wird die Wüste zur Offroad-Spielwiese. Mit einem geländegängigen 4×4 geht es hinein in die rund 10.000 Quadratkilometer große Dünenlandschaft – steile Sandhänge hinunter, durch weiche Senken und wieder hinauf auf die nächste Düne. Erfahrene Fahrer zeigen, wie sich ein Fahrzeug sicher durch den tiefen Sand manövrieren lässt. Wer danach noch mehr Action sucht, tauscht den Allradantrieb gegen ein Sandboard und rauscht die Dünen hinunter. Besonders eindrucksvoll wird das Abenteuer am späten Nachmittag, wenn die Sandlandschaft im warmen Licht der untergehenden Sonne leuchtet. Anschließend wartet das nächste Kontrastprogramm: eine Nacht im Wüstencamp unter einem Himmel voller Sterne.

Malta & Gozo: Abseilen über dem Mittelmeer

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Wo andere Küsten sich im Winter grau und feucht zeigen, wird das maltesische Archipel zur Bühne für ein spektakuläres Abenteuer: Abseilen über dem Meer. Besonders auf Gozo führen schroffe Küstenabschnitte wie Mġarr ix-Xini sowie die Steilküsten von Ta‘ Ċenċ und Sanap an senkrechten Felswänden direkt in Richtung des tiefblauen Wassers. Mit jedem Meter nach unten öffnet sich der Blick auf die Küste, während unter den Füßen die Felswand steil ins Meer abfällt – ein Adrenalinkick, der die dramatische Landschaft aus einer ungewöhnlichen Perspektive erlebbar macht. Je nach Route geht es durch natürliche Felsformationen, vorbei an Klippen und über das offene Wasser, sodass der Abstieg selbst zum eigentlichen Erlebnis wird. Beste Outdoor-Zeit ist Herbst bis Frühjahr, wenn milde Temperaturen und schnell abtrocknender Fels ideale Bedingungen schaffen, statt sommerlicher Hitze.

Elsass: 44,5 Meter mit dem Hausboot von Riverly überwinden

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Hausbooturlaub und Abenteuer? Das passt besser zusammen, als man denkt. Denn wer mit einem Riverly-Hausboot unterwegs ist, kann nicht nur die Landschaft genießen, sondern muss auch selbst Hand anlegen: Schleusen passieren, Leinen auswerfen und einholen und natürlich das Boot sicher durch die Kanäle und Flüsse manövrieren – manchmal sogar mit ordentlich Muskelkraft. Besonders spektakulär wird es am Rhein-Marne-Kanal im Elsass, wo das Schiffshebewerk von Saint-Louis-Arzviller ganze 44,55 Meter Höhenunterschied überwindet – das entspricht etwa 17 normalen Schleusen. Diese spektakuläre Konstruktion ist in Europa einmalig und eindeutig ein Abenteuer derbesonderen Art.

Pfronten/Allgäu: Mutprobe zwischen Baumwipfeln

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Tobago: nächtliche Kajaktour durch die Mangroven

 

Wenn man an die Karibik denkt, geht der erste Gedanke meist an kristallblaues Wasser, schneeweiße Strände und eine große Portion Entspannung. Doch das kleine Eiland Tobago im Süden der Karibik hält auch jede Menge Abenteuer bereit. Besonders eindrucksvoll ist eine nächtliche Biolumineszenztour mit dem Kajak durch die Mangroven der Bon Accord Lagoon: Wenn das schwarze Wasser bei jeder Paddelbewegung dank Millionen kleiner Mikroorganismen geheimnisvoll aufleuchtet, wird aus einer ruhigen Kajaktour ein magisches Naturerlebnis mit einer leisen Prise Adrenalin.

Niagara Parks: auf der Rückseite des berühmten Wasserfalls

Kaum ein Ort macht die Kraft der Natur so unmittelbar erlebbar wie die Niagarafälle. Wer den Adrenalinkick sucht, schwebt mit der Zipline 670 Meter durch die Niagara Gorge, vorbei an den American Falls und hinunter Richtung Horseshoe Falls – mit über 70 Stundenkilometern. Noch unmittelbarer lässt sich die gewaltige Kraft des Wassers bei der „Journey Behind the Falls“ erleben: 38 Meter geht es durch das Gestein hinab, dann führen Tunnel und Aussichtspunkte direkt hinter die berühmten Horseshoe Falls. Dort ist der Wasserfall nicht nur zu sehen, sondern ganz unmittelbar und am eigenen Leib zu spüren: Bis zu 168.000 Kubikmeter Wasser donnern pro Sekunde über die Kante und dann an den Besuchern vorbei. Die schiere Masse und Geschwindigkeit des Wassers machen den Besuch zu einem Abenteuer, bei dem die Natur selbst für den Nervenkitzel sorgt.

Therasia/Griechenland: ein Mountainbike-Ritt auf dem Vulkan

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Der Boden unter den Reifen ist rau, dunkel, porös; geformt von einem Vulkanausbruch vor etwa 3.600 Jahren, der die Geschichte veränderte. Willkommen auf Therasia, Santorinis vergessener Schwester. Statt kuratierter Touristenkulisse führt ein Pfad aus vulkanischem Urgestein in die geologische Vergangenheit Europas. Das Inselabenteuer per Rad beginnt an dem kleinen Hafen Riva und dann heißt es, runter vom Asphalt über Weinfelder und entlang vonKlippen und in das verlassene Dorf Agrilia mit seinen Höhlenhäusern. Mit Muskelkraft oder E-Turbo geht es hinauf nach Manolas und weiter offroad zum südlichsten Punkt der Insel mit dem windumwehten Kloster Mariä Himmelfahrt. Zurück führt der Weg dorthin, wo die touristisch kaum erschlossene Insel ihre Gastfreundschaft zeigt: Im Santa Irini Retreat warten Paris und Dimitris mit Gerichten aus dem Holzofen und dem Gemüsegarten und Geschichten, die man nicht googeln kann. Wer nach Therasia kommt, entscheidet sich für die Kykladen in ihrer ursprünglichsten Form und findet im Santa Irini Retreat den passenden Ausgangspunkt, um dieses Gefühl zu vertiefen und zur Ruhe zu kommen.